Unsere Geschichte

Unsere Geschichte

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Erfolgreich in der vierten Generation

 

Die heutige Hylea 1884 S.R.L. ist aus der 1884 gegründeten Firma Braillard & Co. und den nachfolgenden Firmen Seiler & Co. sowie Hecker & Co. hervorgegangen.

Den Grundstein für das noch heute erfolgreiche Familienunternehmen legte Friedrich Hecker in Riberalta und Fortaleza im Nordosten Boliviens: Er baute im ausgehenden 19. Jahrhundert den Handel mit Naturgummi (Hevea brasiliensis) auf. Die Nachkommen Heckers aus der Schweiz kamen Anfang des 20. Jahrhunderts nach und führten die Geschäfte erfolgreich fort. Den Handel mit Naturgummi haben wir noch bis 1988 betrieben.

Die Familie Hecker leistete auch in der bolivianischen Paranussproduktion Pionierleistungen und gehört heute weltweit zu den sechs größten Exporteuren von Paranüssen. Bereits seit 1919 bieten wir Paranüsse höchster Qualität an und liefern diese vornehmlich nach Europa und Nordamerika.

Seit der Gründung der Stadt Riberalta im Jahre 1884 kümmert sich die Familie Hecker außerdem um die Anliegen der einheimischen Bevölkerung. Beispielsweise hat sie bereits 1932 die ersten ländlichen Schulen gegründet, staatliche gab es erst ab 1953. Auch Krankenstationen hat die Familie errichtet. Dieser Fortschritt wird auch in Zukunft vorangetrieben.

fortaleza-luftbildDas Dorf Fortaleza aus der Luft betrachtet. Es liegt direkt am Río Beni.

 

 

  • 1884
  • Gründung durch Friedrich Hecker
  • Handel mit Kautschuk (Hevea brasilensis)
  • 1919
  • Pionierleistungen in der Paranussbranche: erste Exporte von Paranüssen nach Europa
  • Familie Hecker kauft in den zwanziger Jahren das Anwesen Fortaleza.
  • 1932
  • erste Exporte von Paranusskernen nach Europa
  • Friedrich Hecker baut die erste ländliche Schule in Riberalta.
  • 1988
  • Der Handel mit Kautschuk wird eingestellt.
  • 1996
  • Familie Hecker wird von der Industrie- und Handelskammer für über hundert Jahre Engagement in der wirtschaftlichen Entwicklung Boliviens ausgezeichnet.
  • 2000
  • Familie Hecker wird von der bolivianischen Regierung der Orden „El Condor de los Andes“ als Auszeichnung für herausragendes soziales Engagement verliehen.
  • 2006
  • Pilotprojekt in Fortaleza: Anbau von edlem Wildkakao der Sorte „Crú Sauvage“
  • 2011
  • Einstieg in die Plantagenwirtschaft: erste Teak-Plantagen in Fortaleza
  • 2013
  • Pilotprojekt: Anbau von Pfeffer
  • 2015
  • Einstieg in die Kakaowirtschaft
  • Hylea pflanzt mehr als 30.000 Setzlinge Wildkakao im Regenwald.
  • Pilotprojekt mit dem WWF im nationalen Naturreservat „Manuripi“ in Pando, das in direkter Nachbarschaft zu den von Hylea bewirtschafteten Flächen liegt.
  • Hylea eröffnet die erste Niederlassung in Deutschland.